PLUS Filmabend: Wonder Woman – Botschafterin des Feminismus?

PLUS Filmabend: Wonder Woman – Botschafterin des Feminismus? // 12.12.2017 //
19.45 Uhr // HS 9 (Mensagebäude)

Letztes Jahr feiert sie ihren 75. Geburtstag und wurde zur Feier zur UN-Ehrenbotschafterin für Frauenrechte ernannt – unter heftigem Protest. Dieses Jahr schaffte sie es nun endlich auf die große Leinwand der Kinos – Wonder Woman!

Die Debatte ist groß – ist sie eine feministische Botschafterin oder bestätigt sie doch nur die in Hollywood geltenden Meinungen über weibliche Superheldinnen?

In den Kommentarbereichen der Zeitungen und sozialen Netzwerken wird heftig diskutiert. Auf der einen Seite, die Meinung Feminismus sei der alleinige Kampf gegen die männliche Welt, gepaart mit der Ansicht, dass die kämpferische Amazonin zu viel Haut zeige und der Film nur Stereotype darstelle, Frauen natürlich „klüger“ seien und „mehr Verständnis“ zeigen würden und man sich nicht gern als „SexistIn“ beschimpfen lassen wolle. Dem entgegen steht die Fassungslosigkeit über etliche Kommentare und das falsche Bild, welches über Feminismus in der Gesellschaft kursiert. Auch männliche Helden würden oft mit „Sex-Appeal“, in kämpferischen Szenen idealisiert und unrealistisch dargestellt werden. Es wird zudem darauf gepocht, dass man im Sinne von Diversity die Welt endlich vielfältiger sehen und sich dies auch in Filmen wiederspiegeln müsse. Die Schauspielerin Gal Gadot kommentierte die Sexismus-Debatte mit: „Alle, die keine FeministInnen sind, sind SexistInnen“.

Gemeinsam mit euch möchten wir den aktuellen Wonder Woman Film (2017) ansehen und danach über eure Eindrücke und Meinungen diskutieren. Unsere Studienkollegin Angelika Schneider, die ihre Masterarbeit zum Thema “Wonder Woman for President: Feminism in the Golden Age Period of Wonder Woman (1942-43)“ schreibt, würde mit einem kurzen Input diese Diskussion einleiten.

Für Getränke und Snacks ist selbstverständlich gesorgt.

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